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Asus Transformer Prime – Der Handschmeichler

Seit vergangenem Wochenende ist mein Prime jetzt endlich bei mir. Zwei Monate habe ich seit meiner Bestellung warten müssen, aber das Warten hat ja nun endlich ein Ende gehabt. Mein erster Eindruck? Schick! Asus hat wirklich einen Handschmeichler auf den Markt losgelassen. Auf ein selbst erstelltes Unboxing Video habe ich verzichtet, da es diese Videos zu Hauf bei YouTube gibt. Ein ganz gut gemachtes Video habe ich für euch nach dem Break eingebunden.

In meinem Karton hat (wie auch im Video) ein Prime mit 32 GB internem Speicher und einem Tastaturdock auf mich gewartet. Allerdings in ChampagneGold. Die zur Auswahl stehenden Farben finde ich…. -drücken wir es mal freundlich aus- gewöhnungbedürftig. AmethystGrey und ChanpagneGold sind beides nicht die Farben, die zu meinen Lieblingsfarben bei IT Artikeln zählen. Die Amethyst-Variante hat einen Touch von Lila und Gold… naja Gold eben. Für den deutschen Markt hätte ich mir etwas Schlichteres gewünscht. Einen Grau- bzw. Silberton. Schlicht und einfach und durch Understatement zu glänzen ist doch viel schöner, als mit grellen bzw. ungewöhlichen Fraben auf sich aufmerksam zu machen. Vor allem hat es das Prime überhaupt nicht nötig mit solchen Mitteln den Mittelpunkt der Aufmerksamkeit ergattern zu müssen.

Nach dem Auspacken hat auf mich ein zu 60% geladenes Prime gewartet und das Dock begrüßte mich mit einem Ladestand von 35%. Zum dirketen Loslegen auf dem Sofa, mit Anschluss an die Steckdose, also völlig ausreichend. Die Einrichtung meines Googlekontos ging wie gewohnt zügig von statten. 130 Apps brauchen zwar ihre Zeit, aber paralleles Arbeiten war dennoch möglich. Ich vermute einfach, dass der Companion Core in dieser Zeit seine 4 Geschwister zur Unterstützung herangezogen hat. Denn die zeitgleiche Installation von teilweise bis zu 10 Apps hat das Prime nicht ein einziges Mal ruckeln lassen. Zwar ist es “noch” nur mit Gingerbread (3.2.1) unterwegs, aber das Update auf Ice Cream Sandwich ist für Ende Januar – Anfang Februar angekündigt. Also gibt es schon bald wieder einen Grund zur Freude, wenn endlich das Update verfügbar ist.

Das neue Design des Transformers ist wie schon oben geschrieben, ein echter Handschmeichler. Ich hatte schon viele Technikspielzeuge. Darunter auch das erste Transformer. Aber bei keinem ist es mir bisher so gegangen, dass ich es ständig in Händen halten wollte, weil es sich einfach gut anfasst. Runde Ecken, extrem flach, formschön. Es ist eine Augenweide und anpacken macht auch Spaß.

Um auch mal anzutesten, wie leistungsfähig das Prime ist, habe ich zwei Apps ausprobiert, die sicherlich zu den Leistungsfressern im Market gehören. Als da wären Shadowgun und Photoshop Touch. Shadowgun bietet auch eine App mit Tegra 3 Unterstützung, also genau richtig für das Prime. Nachdem Shadowgun geladen war lief alles zügig. Ein neues Spiel lässt sich schnell starten und das Prime glänzt mit Performance. So ist es auch bei Photoshop Touch.

PS Touch läuft ohne Ruckler und jede Option lässt sich ohne Verzögerung aufrufen. Adobe hat mit der App wirklich ein Tool veröffentlicht, mit dem es Spaß macht zu arbeiten.

Zu beiden Apps werde ich aber noch jeweils einen gesonderten Blog schreiben.

Mein Fazit: Gut gemacht Asus. Auch wenn die Presse und zahlreiche Foren über die Probleme mit dem WLAN- und GPS Empfang herfallen. Das Gesamtpaket ist absolut stimmig. Sicherlich ist es (auch für mich) schwer nachvollziehbar, wieso diese Probleme in der QS nicht entdeckt wurden, aber eines ist jetzt absolut sicher. Das passiert kein zweites Mal. Ich bin rundum mit meinem Prime zufrieden. Vom Design (die Farbe mal ausgenommen) bis hin zur Performance passt alles zusammen.




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Kommentare

Kommentar von Rene
Zeit: 2. Februar 2012 at 12:16

Ein hübsches Gerät…

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