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Shadowgun

Ich sage nur: “Shooter in Reinkultur!”. Eigentlich könnte ich an dieser Stelle schon fast aufhören zu schreiben. Aber halt nur fast. Eines Vorweg, wer Spaß daran hat einen guten Shooter auf seinem Tablet zu spielen und kein Problem im kleinen Display sieht, für den ist Shadowgun genau richtig. Für den Rest… Finger von! Denn auch wenn der Shooter nur knapp 4,– € kostet, wäre es schade um das Geld, wenn man das Spiel hinterher nicht spielt. Obendrein wäre es auch ärgerlich für den Entwickler, wenn die Bewertungen nur wegen mangelnder Information im Vorfeld, mit negativen Bewertungen geflutet werden.

Nach der Installation des Shooters will das Spiel erstmal noch einen ganzen Schwung an Daten aus dem Netz nachladen. Dafür empfiehlt sich eine WLAN Verbindung, da ansonsten die ggf. vorhandene Datenflat arg strapaziert wird.

Das Spiel fängt mit einem schicken Video an, das einem den Namen des Spiels erklärt und auch kurz und knackig an den Protargonisten des Spiels heranführt. Sobald das Intro vorüber ist, geht es auch gleich mit der eigenen Ingame-Erfahrung weiter.

Die Steuerung ist wirklich einfach. Der erste Finger der das Display berührt übernimmt die Funktionen “vorwärts / rückwärts bewegen”, “seitwärts bewegen”. Der zweite Finger übernimmt die Blickrichtung und somit auch die Richtung in die man sich bewegt / schießt. Durch diese Art der Steuerung ist es auch egal, ob man Links- oder Rechtshänder ist. Elegant gelöst, wie ich finde. Das alles wird einem in den ersten 3 Minuten des Spiels in einem Mini-Tutorial erklärt. Danach geht es auch schon direkt los und man rückt dem Bösen zu Leibe.

Die Story ist wie bei so vielen Shootern nicht sooooooo vielschichtig. Es reicht um neugierig zu werden und in das Spiel tiefer einzusteigen.

Die Grafik ist für ein Tablet natürlich der Hammer. An dieser Stelle kann der Tegra 3 Chipsatz zeigen, was er kann. Wirklich beachtlich was man aus diesen kleinen Dingern so rausholen kann. Die Grafik war es auch bei mir, die mich immer wieder zum Weiterspielen animiert hat.

Mit der Langzeitmotivation ist es leider bei mir nicht so weit her gewesen. Da man schnell alle möglichen Gegner kennengelernt hat und auch das eigene Waffenarsenal recht schnell an seine Grenzen stößt, war bei mir die Lust zum Spielen nach ein paar Stunden auch schon wieder verflogen. An dieser Stelle macht sich die einfache Story bemerklich. Wenn hier noch etwas dran gebastelt wird, hält sicherlich auch der Spaß etwas länger vor. Aber wenn man bedenkt, dass Shadowgun der erste Shooter seiner Art für Android Tablets ist, ist das Ergebnis mehr als beachtlich.

 

Und sonst so?! Das Spiel entlockte meinem Prime keinen einzigen Ruckler. Es läuft die ganze Zeit flüssig, selbst wenn Android im Hintergrund auf die Idee kommt Updates zu installieren. Auch wenn Shadowgun nicht mein Lieblingsspiel werden wird, ist es in meinen Augen ein gelungenes Stück Handwerk. Was ich besonders schick fand, war das Spielerlebnis auf einem großen Fernseher. Wenn das Prime per HDMI mit einem Fernseher verbunden wird und man zur Steuerung ein Gamepad nutzt, ist das Ergebnis wirklich erstaunlich. Auch auf 46″ sieht das Bild noch gestochen scharf aus und durch die Steuerung per Gamepad macht es noch mehr Spaß, den fiesen Mutanten den Gar auszumachen.




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